| Ich würde alles genau noch einmal so machen |
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(Sophie Scholl) -
Veranstaltungsform: Vortrag mit Bildern und Tondokumenten „Eine Generation, deren unmittelbare politische Erfahrungen von den Lebensverhältnissen der Demokratie geprägt sind, wird immer Mühe haben, sich die totalitären Zwänge einer Diktatur im Detail vor Augen zu führen. Wer unter Bedingungen aufwächst, die eine Entfaltung der Persönlichkeit jedenfalls der Möglichkeit nach garantieren, wird sich nur schwer jene allseitige Beschränkung des Menschlichen vorstellen können, die den Alltag eines totalitären Staatswesens bestimmt und in der Folge die Menschen selbst deformiert.“ (Dorothee von Meding, Mit dem Mut des Herzens. Die Frauen des 20. Juli. Goldmann 1993, S. 23) „Nie wieder ist bei uns so existentiell gelebt worden wie damals. So bewußt und so lange Zeit auf dem schmalen Grat zwischen Tod und Leben. Politik war zu jener Zeit stets mit dem Einsatz der ganzen Person verbunden. Für niemanden ist heute das Ausmaß des Risikos und die Dimension der Gefahr vorstellbar, in der jene jahrelang gelebt haben.“ (Marion Gräfin Dönhoff, Um der Ehre willen. Erinnerungen an die Freunde vom 20. Juli. btb 1996, S. 168) Lesen wir heute Berichte über und Erinnerungen von Frauen und Männern, die sich aus unterschiedlichsten Gründen und in den verschiedensten Formen dem nationalsozialistischen Regime widersetzt haben, so lautet eine der drängendsten Fragen an uns selbst: Wie hätten wir gehandelt? Wären wir stumme Mitläufer gewesen? Hätten wir uns begeistert der „nationalen Bewegung“ angeschlossen? Wären wir selbst gar direkt und unmittelbar schuldig geworden, als Täterinnen, als Denunziantinnen, als Mörderinnen? Wir wissen es nicht, und können es auch niemals wissen. Umso stärker ist unser Eindruck, unser Leseerlebnis bei solcher Lektüre. Wir werden nachdenklich, sind voller Bewunderung über den Mut und den Charakter, die Standfestigkeit und die Opferbereitschaft derer, die ihre Existenz, ihr Leben für ihre Überzeugung nicht nur riskiert – sondern oft gegeben haben. Dieser Vortrag bietet zunächst einen kurzen Überblick über die verschiedenen Formen des Widerstands im Dritten Reich und stellt dann zwei Frauen vor, die auf ganz unterschiedliche Weise Widerstand geleistet haben – und die doch so vieles gemeinsam hatten: Sophie Scholl (1921-1943) und Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002). Honorar:
Das Honorar für Vorträge liegt bei EUR 295,- zzgl. MwSt., für Seminare zwischen EUR 495,- und EUR 895,- zzgl. MwSt., je nach Dauer und Aufwand der einzelnen Veranstaltungen (Halbtagesseminare, Tagesseminare oder Seminar-Wochenenden). |
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