Seinen Namen hat Ismael der Liebe seiner Eltern zum Buch "Mobby Dick" zu verdanken. Sein Vorname macht ihn zum Gespött der Mitschüler. Fiesling Nr.1 der Schule lässt keine Gelegenheit aus, Ismael lächerlich zu machen. Ismaels Reaktion: sich möglichst unsichtbar zu machen und die Vermeidung öffentlicher Äußerungen. Das ändert sich, als James Scobie in die Klasse kommt. Er hat seine ganz eigene Waffe gegen Klassenrowdys: die Sprache. Er gründet einen Debattierclub und auch Ismael soll mitmachen. Nie im Leben. Er hat panische Angst. Mit seinem neuen Klassenkameraden James an seiner Seite gehören aber Ismaels Taktiken der Vergangenheit an. Eine witzige, spritzige Erzählweise des Autors. Er hat es geschafft, das Thema des Buches, die Macht des Wortes und der Sprache, umzusetzen.
Ein Buchtipp von Edeltraud Lunau
Michael G. Bauer: Nennt mich nicht Ismael!
Hardcover
Verlag: Hanser
Erscheinungsjahr 2008
ISBN-13:9783446230378
ab 10 J.
Aus d. Engl., 300 S.
Preis 12,90 €